Die Periadriatische Störung, eine der größten Verwerfungen der Alpen, in Österreich.

Muriel Bülhoff im "Honours-Programm für forschungsorientierte Studierende"

BSc.-Studentin Muriel Bülhoff wurde für das Honours-Programm für forschungsorientierte Studierende ausgewählt, um in Österreich Pseudotachylite zu erforschen.
Die Periadriatische Störung, eine der größten Verwerfungen der Alpen, in Österreich.
Foto: Christoph Grützner

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Muriel Bülhoff bei der Eröffnungszeremonie des Honours-Progamms Muriel Bülhoff bei der Eröffnungszeremonie des Honours-Progamms Foto: Kamil Ustaszewski

Muriel Bülhoff wurde als eine unter nur elf BSc.-Studierenden für das Honours-Programm für forschungsorientierte Studierende der FSU Jena ausgewählt. In ihrer Arbeit wird Muriel Pseudotachylite untersuchen. Pseudotachylite sind glasartige Schmelzen, die durch Erdbeben entstehen. Die hohe Reibung während eines Bebens kann das Gestein an der Störung so stark erhitzen, dass es partiell schmilzt und danach rasch wieder abkühlt. Diese Pseudotachylite bilden dann charakteristische schwarze Adern im Gestein.
Die Pustertal-Gailtal-Linie in Österreich ist Teil der Periadriatischen Störung, die große Teile der Alpen durchzieht. Durch eine detaillierte Kartierung soll Muriel herausfinden, ob es hier Pseudotachylite gibt, die uns Aufschlüsse über die Aktivität dieser Verwerfung geben können.
Mehr über das Honours-Programm: https://www.uni-jena.de/honours-programm